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Diabetes & Haustiere

DiaExpert und seine Haustierbesitzer – Kunden erzählen

»Ohne Hund und Katze ist die Familie nicht komplett«

Wir, also Mischlingshund Luna (4 Jahre) und Main Coon-Kater Sammy (1 Jahr) haben eine großartige Familie: Sie besteht aus unserem „Herrchen“ Pelle (44 Jahre), dem 41-jährigen „Frauchen“ Tanja und deren 18-jähriger Tochter (unserer Spielfreundin) Robina. Wir wohnen in einem Haus mit tollen Garten und leben hier unbeschwert. Eine ganz besondere Aufgabe kommt mir, dem Hund Luna zu: Denn da das „Frauchen“ seit über 18 Jahren Diabetes hat und Unterzuckerungen nur schlecht bzw. gar nicht bemerkt, werde ich seit Januar 2018 zum Diabetikerwarnhund ausgebildet und ab Oktober, nach der Prüfung, ihr ständiger Begleiter sein.
Auch ich, Kater Sammy, bin ein cleveres Kerlchen. Da ich beim Unterricht von Luna immer dabei sein darf, kann ich auch schon die Haustüre öffnen oder die Touch-Lampe an- und ausmachen. Wir alle unterstützen uns gegenseitig und sind eine Bereicherung für die Familie, da wir merken, wenn es einem von ihnen nicht gut geht. Das Fazit ist: Ohne Hund und Katze ist die Familie nicht komplett!

Ohne Hund und Katze ist die Familie nicht komplett

 

Jedem Kind sein Haustier – Lara mit Bambi

Schon bevor unsere Kinder geboren wurden, hatten wir immer einen Familienhund. Und es war irgendwie klar, dass unsere Kinder einen eigenen Hund bekommen sollten, sobald sie alt genug wären, die nötige Verantwortung übernehmen zu können. Lara war sechs Jahre alt, als Bambi bei uns einzog. Ein Jahr zuvor hatte Lara ihre Diabetesdiagnose erhalten. Dass die Wahl auf einen Chihuahua fiel, hat mehrere Gründe: Aufgrund der Größe kann ein Chihuahua auch von Kindern problemlos gehändelt werden und zudem ist dieser Hund dafür bekannt, sich ganz besonders auf einen Menschen in der Familie zu fixieren, der dann dauerhaft die Hauptbezugsperson bleibt. So ist es auch bei Bambi. Bambi reagiert etwa auf das Ritual des Katheterwechsels: Sobald sie Pflasterentferner und Katheter sieht, springt sie auf Laras Bett und wartet dort. Wenn Lara in ihrem Zimmer spielt, schläft Bambi daneben in ihrem Körbchen. Hört sie den Alarm-Ton des Handys (Niedrig-Alarm über den Dexcom G5), steht sie bellend vor der Zimmertür und wartet, bis ich mit Traubenzucker hineinkomme. Manchmal springt auch ein kleines Stückchen Traubenzucker für Bambi dabei heraus. Trotz guter Einstellung kann es natürlich auch einmal vorkommen, dass Lara sich nicht gut fühlt, weil sie unterzuckert war. In solchen Momenten weicht Bambi Lara nicht von der Seite. Das gibt Lara ein gutes Gefühl.

Klein aber selbstbewusst
Nun ist ein Chihuahua zwar eher ein kleiner Hund, aber auch Bambi hat, wie die meistern ihrer Art, die typische "große Klappe" und bellt alles an, was sich auf unser Grundstück zubewegt. Ob Vögel, Katzen oder andere Hunde – ja selbst große Hunde suchen meist erschrocken das Weite, wenn sie Bambis Gebell hören. Bis auf eine Nachbarskatze:  Sie bleibt stets stehen, macht sich groß und deutet einen Schlag mit der Tatze an. Bambi bremst dann immer ab und beginnt so eindringlich laut und jämmerlich zu jaulen, dass wir anfangs dachten, die Katze hätte sie wirklich schwer verletzt. Als wir aber keine Verletzung fanden und beim nächsten Mal den Vorgang beobachteten, sahen wir, dass die Katze zwar den Schlag andeutete, Bambi aber gar nicht berührte. Inzwischen schaut sie doch immer etwas genauer hin, ob der nächste Eindringling nicht doch wieder diese Katze ist, bevor sie bellend los läuft.
Jedem Kind sein Haustier – Lara mit Bambi

Zum Bild mit Laras Schwester Alina:
Auch im Urlaub auf Borkum darf Bambi nicht fehlen. Dann sind natürlich auch Laras Schwester Alina und deren Hund Coco dabei. Witzig: Die Hunde ähneln ihrer jeweiligen Besitzerin: Während Bambi ebenso wie Lara quirlig und gerne in Bewegung ist, lassen es Alina und Coco eher ruhig angehen und trödeln beim Spaziergang gerne herum. Lara und Bambi spielen gerne "Fußball", während Alina und Coco damit überhaupt nichts anfangen können.
Zum Bild im Wasser / auf Borkum:
Ob am nahegelegenen Badesee oder an der Nordsee: Lara und Bambi sind richtige Wasserratten. Die beiden machen sowohl im "Trockenen" als auch im "Nassen" fast alles zusammen. Dabei kann Bambi auch schon mal eifersüchtig werden, wenn Lara sich mit einem anderen Hund am Hundestrand beschäftigt. Der fremde Vierbeiner wird dann konsequent angebellt, angesprungen und abgedrängt, bis Lara sich endlich wieder um sie kümmert.

 

Oskar: Treuer Begleiter und Retter auf vier Pfoten - Britta M. mit Oskar von der Schatzinsel 

Ich habe seit frühester Kindheit Diabetes und musste mich früher oft an Verbote halten. Zwar konnte ich von den immer besser werdenden Therapiemöglichkeiten der letzten 40 Jahre profitieren, aber über die Jahre hat meine Hypowahrnehmung stetig abgenommen, woraus häufige nächtliche Unterzuckerungen resultierten.
Mein Wunsch war es, endlich eine dauerhafte Verbesserung meiner Werte zu erreichen und da ich schon immer einen eigenen Hund haben wollte, begann ich zu recherchieren. Das Interesse an einem Diabetiker-Warnhund war geweckt.
Ich lernte eine wunderbare Züchterfamilie kennen und wartete auf die Geburt meines Traum-Elos. Im Herbst 2016 war es soweit: Oskar von der Schatzinsel, mein Superhund kam zu mir und eineinhalb Jahre später absolvierten wir die Prüfung. Oskar bellt mich bei drohender Unterzuckerung an, kann mir eine Notfalltasche oder Saftflasche bringen, Türen öffnen, einen Funk-Gong auslösen – er ist ein Retter auf vier Pfoten. Ich freue mich jeden Tag über meinen treuen Begleiter, meine Werte sind stabiler geworden und nächtliche Unterzuckerungen treten nur noch sehr selten auf! Ich bin gern mit meinem Hund unterwegs, er hat einen ausgeglichenen Charakter, ein freundliches Wesen und ist immer offen für Neues. Oskar! Schön, dass Du mir über den Weg gelaufen bist! 
Oscar: Treuer Begleiter und Retter auf vier Pfoten

 

»Auf Hugo ist Verlass«

Mein Name ist Lara, ich bin 27 Jahre alt und habe seit meinem siebten Lebensjahr Diabetes. Ich habe in den letzten 20 Jahren viele Verbesserungen in der Diabetestherapie miterlebt, aber nichts war je so motivierend und hilfreich wie mein Diabetikerwarnhund. Daher möchte ich meinen Ian Hugo Des Mille Emotions bekannt als Hugo, vorstellen. Hugo wurde Anfang Mai 2013 bei einer wundervollen Züchterin geboren und wohnt seit Juli desselben Jahres bei mir. Hugo ist eine französische Bulldogge, also eher als Sofahund bekannt.
Er konnte aber unsere Trainerin, die ihn im Alter von fünf Monaten hinsichtlich seiner Lernbereitschaft und -freude, sowie seinem Geruchssinn testete, überzeugen und wir fingen im Januar 2014 mit der Ausbildung an. Dafür fuhren wir jeden Monat für ein Wochenende zu unserer Trainerin und lernten dort eifrig, was wir zuhause dann weiterüben und vertiefen sollten. Bereits Ende Februar zeigte Hugo von alleine hin und wieder Unterzuckerungen an und bei unserer Prüfung Ende Mai 2014 war er fertig ausgebildet sehr zuverlässig. Seitdem unterstützt er mich im Alltag, erkennt Unterzuckerungen bevor mein Dexcom G5 Alarm schlägt und bemerkt auch Schwankungen. Ich kann mich hundertprozentig auf ihn verlassen. Ignoriere ich sein Kratzen (antrainiertes Anzeigeverhalten bei UZ), dann kratzt er an einer umstehenden Person und wiederholt es mehrmals. Er kann mir sogar meine Messtasche aus meiner Handtasche suchen und bringen (was echt nicht leicht ist, da ich selbst häufig Schwierigkeiten habe mich darin zurecht zu finden). Für Notfälle (Bewusstlosigkeit) kann Hugo einen Notfallknopf bedienen – das entstehende Geräusch schreckt das ganze Haus auf. Darüber hinaus gibt es einen tiefergesetzten Lichtschalter in meinem Zimmer, welchen er auf Befehl betätigt.
Allen Diabetikern, die Hunde gern haben und die Zeit dafür aufbringen können, kann ich nur empfehlen, sich einen Hund zuzulegen, der sich als Diabetikerwarnhund ausbilden lässt. Bei weiteren Fragen könnt ihr uns auch gerne über Facebook kontaktieren: https://www.facebook.com/dwhHUGO/

Auf Hugo ist Verlass

 

Ein gutes Vorbild: Die Katze Cara Mia

Mein Handy klingelt - nicht weil jemand anruft, sondern weil es mich erinnert. Ich suche in meinem häuslichen Chaos das Messgerät und Lanzetten. Seit einigen Monaten aber nicht mehr nur für mich, sondern auch für Cara Mia, unserer Maine Coon Katze. Im Juni wurde bei ihr Typ2-Diabetes diagnostiziert, weil wir auf eine Blutuntersuchung gedrängt hatten. Wir hatten bemerkt, dass sie plötzlich ganz viel trank und träge wurde. Das Laborergebnis bestätigte unseren Verdacht und so war ich nunmehr nicht mehr die einzige, die insulinpflichtig ist. Die für Cara empfohlene Insulinmenge erschien mir aber ungewöhnlich hoch, daher suchte ich eine auf Katzendiabetes spezialisierte Tierärztin, die Telefonberatung macht.
Nach ein paar Wochen war mir klar, Cara Mia ist eine bessere Patientin als ich: Sie ist pünktlicher als mein Handywecker zur Injektion auf ihrem "Behandlungsplatz" auf dem Teppich im Flur.  Nach dem Messen legt sie sich von selber auf die Seite, da ich so am besten spritzen kann. 
Ihre Werte sind inzwischen besser als meine - und darauf bin ich fast ein bisschen stolz.  
Durch Cara Mia habe ich wieder mehr Motivation bekommen, mich mit dem Thema aktiv auseinander zu setzen. Im Laufe der Zeit wird man ja gerne etwas nachlässig.
Entgegen der Meinung meines damaligen Tierarztes scheitert die Therapie nicht immer am Patienten, wofür Cara Mia das beste Beispiel ist. Immerhin soll sie mindestens 20 werden, haben wir uns vorgenommen

Ein gutes Vorbild: Die Katze Cara Mia

 

Goldie Rocco in der Ausbildung – Martina und Ole mit Rocco 

Ole ist jetzt sieben Jahre alt und hat seit dem 30.12.2014 Typ 1-Diabetes. Für ihn haben wir unseren Rocco angeschafft. Rocco ist ein Golden Retriever, wurde im Juli 2016 geboren und wohnt seit September bei uns. Wir haben uns bewußt für den Goldie entschieden, da unsere Hundetrainerin uns bei der Auswahl unterstützt und dazu geraten hat. Derzeit befinden wir uns noch in der Ausbildung. Von daher unterstützt Rocco Ole noch nicht wirklich. Aber Ole hat noch zwei Zwillingsschwestern, die gerade 11 Jahre geworden sind.
Für alle zusammen ist der Diabetes schon eine Belastung. Diesbezüglich ist unser Rocco bereits aufgrund seiner lieben Art eine große Unterstützung. Wenn die Kinder aus irgendeinem Grund Stress haben, kuscheln sie mit Rocco. Er hat ein unglaublich liebes Wesen und ist überall dabei. Seine schwarzen Augen lassen jeden dahin schmelzen.

 Goldie Rocco in der Ausbildung

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern für ihre Geschichten und Bilder!

Ihr DiaExpert Team