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Das große Fasten

1. Februar 2019

Intervallfasten im Februar 

Februar 2019

Nach Weihnachten und Silvester fühlt man sich ja traditionell meist eher gut genährt. Zum Glück steht direkt der Januar mit seinen Neujahrsvorsätzen vor der Tür! Aber sind wir ehrlich: Bei den meisten von uns halten diese nicht sonderlich lange. Wie gut, dass die nächste Gelegenheit zur großen Veränderung vor der Tür steht: Die Fastenzeit!

Der Zeitraum von Aschermittwoch bis Ostersonntag gilt in der katholischen und evangelischen Kirche traditionell als Fastenzeit und umfasst insgesamt 40 Tage – Sonntage sind nämlich ausgenommen. Wie praktisch. Und obwohl ich Deutschland nicht als ein sehr strenggläubiges Land wahrnehme, höre ich immer öfter aus meinem Bekanntenkreis von Personen, die bei dieser Fastenzeit – unabhängig vom Glauben – mitmachen. Dabei geht es natürlich nicht darum, vierzig Tage lang nichts mehr zu essen… Die meisten, die ich kenne, versuchen sich in dieser Zeit lediglich bewusster zu ernähren. So wird der Verzicht auf Fleisch, Süßigkeiten oder Alkohol häufig genannt, um einen insgesamt gesünderen Lebensstil zu führen.

Und ich? Ich faste nicht. Zumindest nicht speziell zu dieser Zeit. In der Tat ziehe ich das ganze Jahr über eine andere Art des Fastens durch: Nämlich das Intervallfasten.

Apple Watch 2019Davon gibt es verschiedene Konzepte. So ist zum Beispiel das 5:2-Prinzip häufig vertreten, bei dem man 5 Tage die Woche normal isst und an 2 Tagen die Kalorienzufuhr deutlich reduziert, um ein Kaloriendefizit zu erreichen. Eine andere Form, welche ich auch nutze, ist das 16:8-Prinzip: Hier wird täglich 16 Stunden lang gefastet (z.B. von 20 bis 12 Uhr am nächsten Tag) und die restlichen 8 Stunden normal gegessen, aber natürlich nicht im Übermaß. 

Angefangen habe ich das ganz unbeabsichtigt: Ich bin einfach kein Frühstücker. Ich mochte es noch nie, morgens essen zu müssen – aber damals, als ich diagnostiziert wurde, gab es eben noch feste Spritz-Ess-Pläne, die eben auch das Frühstück beinhalteten. Ob man wollte oder nicht. Meistens habe ich dann schon entsprechend getrickst und mir morgens maximal einen Keks oder Müsliriegel einverleibt, um mit möglichst wenig Nahrung auf die vorgeschriebenen BE zu kommen.

Später, als ich dann auf gleichmäßige wirkende Basalinsuline und schließlich auch auf eine Pumpe umgestiegen bin, hat sich das radikal verändert. Durch die Möglichkeit, die Basalrate genau auf meine Bedürfnisse anzupassen, ohne in Hyper- oder Hypoglykämien zu rutschen, ließ ich immer öfter einfach das Frühstück weg. Und es klappte.

Meinem Blutzucker und auch meinem Hba1C, also dem Langzeitwert, kam dies sehr zugute. Wenn die Nacht gut läuft und man diese angenehme glatte Glukosekurve bis zum Mittag hinaus ziehen kann, hat man schon viel gewonnen; schließlich bewegt man sich gut zwei Drittel des Tages im Zielbereich, ohne viel dafür getan zu haben. Dadurch, dass ich in meinem „Essensfenster“ von acht Stunden natürlich auch nicht ständig esse, verläuft meist auch der Rest des Tages ziemlich gut.

Die Basis hierfür ist eine möglichst perfekt eingestellte Basalrate – und die eigenen Präferenzen. Wenn ihr gern frühstückt, dann geißelt euch nicht selbst, indem ihr es „nur“ für gute Werte weglasst! Und wenn ihr abends kaum Hunger verspürt, kann man den Fastenzeitraum natürlich beliebig verschieben. Probiert aus, was für euch funktioniert und was euch gut tut – und was nicht. :) 

 

Eure DiaBloggerin

 Ramona

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