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Wie wir ein paar Kilos verlieren ...

1. Mai 2019

Bereit für die Sommerfigur? 

Abnehmen

Da sind sie ja. Pünktlich zu den ersten wärmeren Temperaturen im Jahr sprießen sie aus dem Boden: Die Werbeanzeigen für die perfekte Sommerfigur. Man könnte fast meinen, die vermehren sich ebenfalls durch Pollenflug.

Wer das eine oder andere Kilo verlieren möchte, strebt in erster Linie an, sich selbst gesünder, fitter und besser zu fühlen. Wir als Diabetiker können davon ja noch so ein paar nette Extras abgreifen wie eine geringere benötigte Insulinmenge. Auch ich habe vor ein paar Jahren gut 10 Kilo verloren – ich war zwar „nur“ an der Grenze zum Übergewicht, wollte aber einfach dagegen angehen, bevor es schleichend mehr wird.

Aber welche Methode greift denn nun? Low Carb? Low Fat? Intervallfasten? Keine Kohlenhydrate nach 18 Uhr?

Es halten sich hartnäckige Gerüchte, Diabetiker hätten es mit dem Abnehmen besonders schwer aufgrund des extern zugeführten Insulins. Auch mich haben solche Aussagen anfangs sehr verunsichert... Doch es kommt auf genau eine Sache an – das Kaloriendefizit. Dieses ist der Schlüssel zum Erfolg, und durch welche Ernährungsweise es erreicht wird, ist dabei vollkommen egal. Aber fangen wir von vorne an: Ich erzähle euch, wie ich es geschafft habe, entspannt und stressfrei ein paar Kilo los zu werden.

Low Carb

Um Körperfett zu verlieren, müssen wir einfach nur den Kalorienbedarf, den unser Körper Tag für Tag benötigt, ermitteln.Hierzu gibt esviele kostenfreie Rechner im Internet, die euer Alter, Größe, Gewicht und Aktivitätslevel im Alltag berücksichtigen. Anschließend müssen wir diesen Wert unterschreiten – und so simpel funktioniert abnehmen! Es empfiehlt sich, je nach „Ausgangskalorien“, ein Defizit von 300 – 500 kcal am Tag anzustreben; man sollte jedoch darauf achten, nicht weniger als den Grundumsatz zu essen, da der Körper diese Energie benötigt, um schlicht und ergreifend zu funktionieren und die Organe zu versorgen. Wie du dieses Kaloriendefizit erreichst, ist dabei absolut egal. Ob Low Carb, Low Fat, kein Frühstück, kein Abendessen oder – man mag es kaum glauben – eine ganz normale, ausgewogene Ernährung. Kaloriendefizit gleich Abnahme von Körperfett.Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass Low Carb für mich generell gut funktioniert hat. Das hatte einen bestimmten Grund: Dadurch, dass man weniger Kohlenhydrate zu sich nimmt, spritzt man automatisch weniger Insulin und auch die gefürchteten Spitzen nach dem Essen mit anschließendem Blutzucker-Tiefflug können minimiert werden. Denn auch das ist ein häufiger Grund für die Gewichtszunahme, mit dem wir Diabetiker zu kämpfen haben: Hypos und der damit verbundene Zwang, zu essen. Natürlich hatte auch ich während der Abnehmphase öfter mal niedrige Werte, der Insulinbedarf verändert sich ja auch mit sinkendem Gewicht – aber hier habe ich mich dann auch selbst am Riemen gerissen und statt einem Schokoriegel gab es dann eben Traubenzucker oder Saft, um den Blutzucker wieder in sichere Gefilde zu lenken. 

Mittlerweile gibt es zahlreiche kostenfreie Apps, mit denen man ganz einfach seine Ernährung und die dadurch aufgenommenen Kalorien tracken kann – probiert euch einfach durch! Und für uns Menschen mit Diabetes hat das Kalorientracken noch einen entscheidenden Vorteil: Wir sehen auch direkt, wie viele Kohlenhydrate die Mahlzeit enthält und werden dadurch wieder zu wahren Schätz-Meistern. :) 

Eure 

 Ramona

2 Kommentare

Annette :

Ja genau so funktioniert es! Habe es auch geschafft

Jule:

Hallo! Welche app kannst du mir empfehlen, um Kalorien zu zählen, bzw um die Kohlenhydrate richtig zu berechnen? Es gibt so viele und ich bin nicht entscheidungsfreudig...
LG jule

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